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Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Krasny Kut in DVR befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Krasny Kut in DVR befreitQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 28.07.2026 16:16 Uhr

    16:16 Uhr

    Frontbericht des Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.410 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 250 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und ein  Artilleriegeschütz.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten 22 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und drei Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßte das ukrainische Militär mehr als 150 Kämpfer ein. Zudem wurden ein Mannschaftstransportwagen vom Typ Bucephalus, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 29 Autos, drei Artilleriegeschütze und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört.  

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 360 Kämpfer. Die russische Armee setzte ein gepanzertes Kampffahrzeug, ein Auto und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 365 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich acht gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und ein Artilleriegeschütz.

    Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 65 Soldaten. Außerdem wurden 20 Autos zerstört.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Munitions- und Brennstofflager, Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 142 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

    Die russischen Luftabwehrkräfte haben 17 gelenkte Bomben, drei Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 842 Starrflüglerdrohnen abgefangen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 191.280 unbemannte Luftfahrzeuge, 667 Flugabwehrraketensysteme, 30.339 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.766 Mehrfachraketenwerfer, 35.933 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 67.675 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 15:55 Uhr

    Ortschaft Krasny Kut in DVR befreit

    Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Dienstag mit, dass die Ortschaft Krasny Kut in der Volksrepublik Donezk im Zuge des aktiven Handelns der Einheiten des Truppenverbands Mitte befreit worden sei.

    Die Einnahme dieser Siedlung sei für das weitere Vorrücken des Truppenverbands und die vollständige Kontrolle über die gesamte DVR von entscheidender Bedeutung gewesen, betonte die Militärbehörde.

    Unter Einsatz von Drohnen und Artillerie haben die russischen Stoßtruppen die gegnerischen Verteidigungsstellungen durchbrochen und sich an den eingenommenen Positionen festgesetzt. Die ukrainischen Streitkräfte erlitten dabei große Verluste an Personal und Ausrüstung sowie Drohnen-Leitungssystemen.

  • 15:24 Uhr

    FSB vereitelt von Kiew organisierten Terroranschlag auf einen Beamten

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Anschlagsversuch ukrainischer Geheimdienste gegen einen Beamten der zivil-militärischen Regionalverwaltung des Gebietes Charkow in der Stadt Belgorod verhindert. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit. 

    Wie es heißt, habe die Behörde einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 1963, festgenommen, der den Terroranschlag im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste geplant haben soll.

    Nach Angaben des FSB sei der Verdächtige in Kiew im Umgang mit Sprengstoffen und in der Aufklärung ausgebildet worden. Zudem habe er eine Einweisung zur Einrichtung von Verstecken und zur Durchführung von Tarnmaßnahmen erhalten.  

    Nach seiner Ankunft in der Stadt Belgorod habe der Verdächtige die Beamten der zivil-militärischen Verwaltung des Gebietes Charkow observiert und diese Daten dann an Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine über den Messenger-Dienst Telegram weitergeleitet.

    Auf Anweisung der ukrainischen Seite habe der Mann Komponenten für zwei improvisierte Sprengsätze aus einem Versteck geholt, um das Auto eines der Beamten in die Luft zu sprengen.

  • 14:50 Uhr

    Gedenktag in Donezk: Erinnerung an die jüngsten Opfer des Krieges

    Heute gedenkt Russland der Kinder, die während des Krieges im Donbass ums Leben kamen. Das Land gedenkt der Kinder, die Opfer ukrainischer Angriffe wurden. Bei einem Pressebriefing betonte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, die Verbrechen des Kiewer Regimes nähmen kein Ende – und das mit der vollen Unterstützung des Westens.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:15 Uhr

    Verdacht auf Landesverrat – Zwei Frauen im Gebiet Cherson festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat zwei Frauen der Jahrgänge 1970 und 1983 unter dem Verdacht des Landesverrats im Gebiet Cherson festgenommen. Das berichtet die FSB-Abteilung in der Region.

    Die beiden Verdächtigen sollen Informationen über die Standorte russischer Streitkräfte und Militärtechnik sowie russischer Polizeibeamter in der Region gesammelt haben. Diese Daten hätten sie anschließend über einen ausländischen E-Mail-Dienst an Vertreter ukrainischer Geheimdienste weitergeleitet.

    Ein Strafverfahren wegen Landesverrats wurde eingeleitet. Den beiden Frauen droht eine lebenslange Haftstrafe.

  • 13:39 Uhr

    Peskow: Bedrohung durch das Kiewer Regime muss beseitigt werden

    Die Ausweitung der terroristischen Aktivitäten des Kiewer Regimes unterstreiche die Bedeutung einer erfolgreichen Vollendung der militärischen Sonderoperation. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag bei einem Briefing. 

    "Das geografische Ausmaß der terroristischen Aktivitäten des Kiewer Regimes weitet sich aus. Dies hebt einmal mehr die Notwendigkeit einer erfolgreichen Durchführung und eines erfolgreichen Abschlusses der militärischen Sonderoperation hervor. Diese Bedrohung muss verhindert und endgültig beseitigt werden."

  • 13:00 Uhr

    Miroschnik: Binnen einer Woche bei Kiews Angriffen 57 Zivilisten getötet, 435 verletzt

    In der vergangenen Woche wurden mehr als 490 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Attacken der ukrainischen Armee. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.

    "In der vergangenen Woche wurden 492 Zivilisten Opfer des Beschusses durch die Nazis: 435 Personen wurden verletzt, darunter 14 Kinder, 57 Personen wurden getötet, darunter sieben Kinder. Die größte Anzahl verletzter Zivilisten wurde in der vergangenen Woche in der DVR, LVR, den Gebieten Saporoschje und Cherson verzeichnet."

    Seinen Angaben zufolge hätten die ukrainischen Truppen in den vergangenen sieben Tagen fast 7.200 Geschosse verschiedener Arten auf Russlands Territorium abgefeuert.

  • 12:22 Uhr

    Putin erhöht Zahl der russischen Streitkräfte

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Zahl der russischen Streitkräfte erneut angehoben. Dies geht aus dem Erlass hervor, den Putin am Montag unterzeichnet hat. Die Sollstärke der Streitkräfte der Russischen Föderation wurde auf 2.426.130 Personen, darunter 1.535.000 Soldaten, festgelegt. Das Dokument tritt am 1. August in Kraft.

    Das sind 25.000 Soldaten mehr als im vergangenen Monat. Im vorherigen Dekret vom 12. Juni wurde die Zahl der Militärangehörigen auf 1.510.000 Personen festgelegt.

    Die neue Regelung hängt mit der Schaffung militärischer Baueinheiten in der russischen Armee zusammen, die im Jahr 2006 aufgelöst worden waren.

  • 11:58 Uhr

    Zivilisten verletzt bei Drohnenangriff auf Passagierbus in DVR

    Infolge eines Drohnenangriffs auf einen Linienbus in der Stadt Gorlowka in der DVR wurden mehrere Zivilisten verletzt. Dies berichtete Bürgermeister Iwan Prichodko.

    "Bei einem Drohnenangriff der bewaffneten Formationen der Ukraine auf einen Passagierbus im Bezirk Nikitowski von Gorlowka erlitten fünf Zivilisten Verletzungen unterschiedlichen Grades."  

    Weitere Einzelheiten gab der Politiker nicht bekannt.

  • 11:20 Uhr

    Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 160 Drohnen abgeschossen  

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 87 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 164 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Achtmal haben die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

    Laut Chinstein seien zwei Zivilisten verletzt worden. Bei den Attacken seien zudem ein Mehrfamilienhaus, ein Privathaus, mehrere Objekte der Energieinfrastruktur, eine Garage und ein Pkw beschädigt worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.