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Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij trifft Trump im Weißen Haus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
  • 28.07.2026 18:08 Uhr

    18:08 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ein Toter bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto

    Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Auto im Weiler Romaschowka im Bezirk Waluiki, Gebiet Belgorod, ist ein Mann getötet worden. Ein weiterer trug Verletzungen davon. Er wird nach der medizinischen Versorgung ambulant weiterbehandelt. Dies teilt der regionale Krisenstab auf seinem Kanal im Messenger Max mit.

  • 17:40 Uhr

    Selenskij trifft Trump im Weißen Haus – Gespräche über Ukraine-Konflikt

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wurde bei seiner Ankunft im Weißen Haus nicht über den Haupteingang, sondern über einen Seiteneingang in die Residenz des US-Präsidenten geführt. Dies teilte der Pressepool des Weißen Hauses mit.

    Laut der Financial Times wollte Selenskij Trump davon überzeugen, dass die Unterstützung Kiews im Interesse Washingtons liege. Zudem hoffte der ukrainische Präsident, den US-Präsidenten zu einer härteren Haltung gegenüber Russland zu bewegen. Außerdem wollte er eine Beschleunigung der Lieferungen von Patriot-Luftabwehrsystemen sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen Kiew und Washington bei der Waffenproduktion erreichen.

    Laut Reuters waren alle US-Senatoren zu dem Gespräch eingeladen. Sie hätten demnach während der Verhandlungen mit der Abstimmung über ein Gesetz zur Einführung weiterer Sanktionen gegen Russland beginnen können. Laut der US-Regierung wollte Trump mit Selenskij vor allem über eine Friedenslösung für die Ukraine sprechen. Die USA seien der Ansicht, dass die Zeit gekommen sei, den Konflikt zu beenden.

    Nach dem Treffen verließ Selenskij das Weiße Haus. Die Gespräche mit Trump dauerten knapp eine Stunde. Eine offizielle Stellungnahme des Weißen Hauses zu den Verhandlungen liegt bislang nicht vor.

  • 17:22 Uhr

    Ukrainische Einheiten scheitern bei Krasny Liman an Festsetzung

    Russische Truppen hindern ukrainische Einheiten daran, sich im Raum Krasny Liman festzusetzen. Dies erklärte der Stabschef des 37. Motorisierten Schützenregiments der 25. Armee des Truppenverbandes West mit dem Rufnamen "Schara". Laut seinen Angaben rückten die russischen Truppen weiter vor. Artillerie- und Drohneneinheiten spürten verbliebene ukrainische Kräfte sowie deren Drohnenstellungen auf und zerstörten sie. Der Gegner sei demoralisiert und meide den direkten Kontakt mit den russischen Stoßtrupps. Der Stabschef resümiert:

    "Mit der Zeit verliert der Feind angesichts des Ansturms unserer Stoßtrupps den Kampfgeist."

  • 17:00 Uhr

    Estnische Staatsbürger vor großen Problemen an überfülltem Grenzübergang zu Russland

    Die Zahl der Menschen, die über Narva nach Russland einreisen wollen, übersteigt die Kapazität des estnischen Grenzübergangs. Grenzgänger müssen daher einen ganzen Tag in der Schlange warten, ohne die Möglichkeit zu übernachten.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 16:45 Uhr

    Trockenfrachtschiffe im Hafen von Nikolajew getroffen

    Die russischen Streitkräfte haben zwei Trockenfrachtschiffe im ukrainischen Hafen von Nikolajew mit Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen. Die Präzisionsschläge hätten die beiden gegnerischen Ziele erfolgreich getroffen, teilte das Ministerium mit.

    Darüber hinaus wurde ein Frachtschiff etwa elf Kilometer östlich von Odessa durch Drohnen getroffen. Laut weiteren Angaben transportierte das Schiff Militärgüter in die Häfen von Odessa und Tschernomorsk.

  • 16:16 Uhr

    Frontbericht des Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.410 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 250 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und ein  Artilleriegeschütz.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten 22 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und drei Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßte das ukrainische Militär mehr als 150 Kämpfer ein. Zudem wurden ein Mannschaftstransportwagen vom Typ Bucephalus, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 29 Autos, drei Artilleriegeschütze und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört.  

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 360 Kämpfer. Die russische Armee setzte ein gepanzertes Kampffahrzeug, ein Auto und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 365 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich acht gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und ein Artilleriegeschütz.

    Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 65 Soldaten. Außerdem wurden 20 Autos zerstört.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Munitions- und Brennstofflager, Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 142 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

    Die russischen Luftabwehrkräfte haben 17 gelenkte Bomben, drei Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 842 Starrflüglerdrohnen abgefangen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 191.280 unbemannte Luftfahrzeuge, 667 Flugabwehrraketensysteme, 30.339 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.766 Mehrfachraketenwerfer, 35.933 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 67.675 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 15:55 Uhr

    Ortschaft Krasny Kut in DVR befreit

    Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Dienstag mit, dass die Ortschaft Krasny Kut in der Volksrepublik Donezk im Zuge des aktiven Handelns der Einheiten des Truppenverbands Mitte befreit worden sei.

    Die Einnahme dieser Siedlung sei für das weitere Vorrücken des Truppenverbands und die vollständige Kontrolle über die gesamte DVR von entscheidender Bedeutung gewesen, betonte die Militärbehörde.

    Unter Einsatz von Drohnen und Artillerie haben die russischen Stoßtruppen die gegnerischen Verteidigungsstellungen durchbrochen und sich an den eingenommenen Positionen festgesetzt. Die ukrainischen Streitkräfte erlitten dabei große Verluste an Personal und Ausrüstung sowie Drohnen-Leitungssystemen.

  • 15:24 Uhr

    FSB vereitelt von Kiew organisierten Terroranschlag auf einen Beamten

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Anschlagsversuch ukrainischer Geheimdienste gegen einen Beamten der zivil-militärischen Regionalverwaltung des Gebietes Charkow in der Stadt Belgorod verhindert. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit. 

    Wie es heißt, habe die Behörde einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 1963, festgenommen, der den Terroranschlag im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste geplant haben soll.

    Nach Angaben des FSB sei der Verdächtige in Kiew im Umgang mit Sprengstoffen und in der Aufklärung ausgebildet worden. Zudem habe er eine Einweisung zur Einrichtung von Verstecken und zur Durchführung von Tarnmaßnahmen erhalten.  

    Nach seiner Ankunft in der Stadt Belgorod habe der Verdächtige die Beamten der zivil-militärischen Verwaltung des Gebietes Charkow observiert und diese Daten dann an Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine über den Messenger-Dienst Telegram weitergeleitet.

    Auf Anweisung der ukrainischen Seite habe der Mann Komponenten für zwei improvisierte Sprengsätze aus einem Versteck geholt, um das Auto eines der Beamten in die Luft zu sprengen.

  • 14:50 Uhr

    Gedenktag in Donezk: Erinnerung an die jüngsten Opfer des Krieges

    Heute gedenkt Russland der Kinder, die während des Krieges im Donbass ums Leben kamen. Das Land gedenkt der Kinder, die Opfer ukrainischer Angriffe wurden. Bei einem Pressebriefing betonte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, die Verbrechen des Kiewer Regimes nähmen kein Ende – und das mit der vollen Unterstützung des Westens.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:15 Uhr

    Verdacht auf Landesverrat – Zwei Frauen im Gebiet Cherson festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat zwei Frauen der Jahrgänge 1970 und 1983 unter dem Verdacht des Landesverrats im Gebiet Cherson festgenommen. Das berichtet die FSB-Abteilung in der Region.

    Die beiden Verdächtigen sollen Informationen über die Standorte russischer Streitkräfte und Militärtechnik sowie russischer Polizeibeamter in der Region gesammelt haben. Diese Daten hätten sie anschließend über einen ausländischen E-Mail-Dienst an Vertreter ukrainischer Geheimdienste weitergeleitet.

    Ein Strafverfahren wegen Landesverrats wurde eingeleitet. Den beiden Frauen droht eine lebenslange Haftstrafe.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.