
Niveaulos: Hotel in Kirgistan erregt mit judenfeindlichem Schild Aufsehen

Ein Verbotsschild, das Juden entmenschlicht, wurde am Eingang eines Hotels in Osch, einer Stadt in Kirgistan, angebracht. Es ist dies Villa Hotel, eine kleinere bis mittlere Drei-Sterne-Einrichtung, der Jerusalem Post (JP) zufolge erst vor drei Wochen eröffnet. Das an der Glastür angebrachte Verbotsschild mit dem Firmenlogo des Hotels besagt in den Sprachen Kirgisisch, Russisch und Englisch:

"Juden und Tiere sind nicht erlaubt!"
Darunter befinden sich Verbotspiktogramme, von denen eines den durchgestrichenen Davidstern und das andere einen durchgestrichenen Hund darstellt.

Israels Botschaft für Kasachstan und Kirgistan sprach am 20. April ihre Verurteilung dieses Eklats aus:
"Dieses Schild enthielt offen antisemitische und aggressive Inhalte. Derlei Erklärungen sind nicht annehmbar und laufen den grundlegenden Prinzipien von Respekt, Gleichheit und Menschenwürde zuwider. Wir sind überzeugt, dass jegliche Formen der Diskriminierung auf Grundlage der Ethnizität, Religion oder anderer Eigenschaften einer klaren und eindeutigen Antwort bedürfen."
Zur Zeit der früheren Medienberichte über die Sache (zu diesen könnte die entsprechende Nachricht auf dem russischsprachigen israelischen Nachrichtenkanal Golos Israilja auf Telegram gehören, veröffentlicht um 13:31 Uhr Moskauer Zeit am 21. April 2026) waren anscheinend keine Reaktionen von den zuständigen Organen Kirgistans auf diesen Vorfall bekannt. Dennoch sollen besagte Organe deutlich früher reagiert haben.
Weitere Berichte nämlich, die nicht einmal zwei Stunden später veröffentlicht wurden, und auch wiederum deutlich frühere Berichte vermelden Ermittlungen durch die Polizei Kirgistans. Zu den späteren gehört dieser Bericht der JP. Diese vermeldet schließlich mit Verweis auf die Stadtabteilung des kirgisischen Innenministeriums für die Stadt Osch, dass dieser Behörde schon am 20. April ein Rapport eines Mitarbeiters des Dienstes zur Bekämpfung von Extremismus und illegaler Migration über das Schild vorlag und bereits daraufhin Vorermittlungen eingeleitet worden seien.
Anfragen bei der Hotelverwaltung sollen einen Zwang seitens des Gebäudebesitzers ergeben haben, bei dem der Hotelbetrieb das Gebäude mietet, ein derartiges Schild anzubringen. Vertreter der Hotelverwaltung wörtlich:
"Wir sind Mieter – wir waren gegen diese Entscheidung, aber der Gebäudebesitzer bestand darauf. Vor einem Tag erst kamen Ordnungshüter zu einem klärenden Gespräch hierher, und das Schild wurde bereits entfernt.
Wir verstehen, dass ein solches Schild gar nicht erst hätte angebracht werden dürfen, aber leider waren uns in unserer Lage die Hände gebunden."
Am 9. Oktober 2023 hatte der damalige Verteidigungsminister Joaw Galant Israels die Massenvernichtung der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen angekündigt und dies damit gerechtfertigt, gegen "menschliche Tiere" zu kämpfen.
Ende März 2026 entzog die ansonsten bedingungslos israeltreue bundesdeutsche Regierung Israel ihre Unterstützung im Völkermordverfahren vor dem Internationalen Gerichtshof.
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